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Das Reuschenberger Artilleriecorps wurde 1952 gegründet und umfasst zur Zeit 11 Mitglieder. Unsere Altersgrenzen liegen vom jüngsten bis zum ältesten Mitglied ca. 45 Jahre auseinander. Doch trotzdem harmonieren wir alle wunderbar miteinander.

Den Sinn unserer Gemeinschaft sehen wir darin, das im Gründungsjahr des Reuschenberger Bürgerschützenvereins entstandene Artilleriecorps ehrwürdig zu vertreten.

Auf unserer Standarte ist deutlich eine alte Artilleriekanone zu erkennen, die Rückseite zeigt unsere Schutzpatronin "Barbara", welche wir jedes Jahr im Dezember mit einem gemeinsamen Kirchgang ehren.

Unsere monatlichen Versammlungen werden von uns in privater Atmosphäre durchgeführt. Dadurch sparen wir viel Geld, schließlich haben wir ein Hobby:

Unser bekanntes "Artillerie-Auto", von uns liebevoll "Fritzchen" genannt.

Es handelt sich dabei um einen "Opel Blitz" aus dem Baujahr 1952. Bevor wir ihn kauften, diente er als Polizeitransporter. Wie Ihr euch sicher vorstellen könnt, ist dieser 50 Jahre alte Oldtimer sehr pflegebedürftig, was uns vor der Kirmeszeit manchmal viel Geld und Arbeit kostet, um auch unser Auto so gepflegt wie möglich aussehen zu lassen. Deswegen kommt bei uns auch der Bau einer Großfackel immer öfter zu kurz. Schade finden wir es nur, das einige der immer sehr zahlreichen Besucher der Kirmesumzüge diese aufwendige Arbeit mit unserem Auto nicht zu schätzen wissen und uns schon mal als "gehfaul" oder ähnliches bezeichnen. Doch darüber sehen wir ganz locker hinweg, schließlich sind wir sehr stolz auf diese Einmaligkeit unserer Präsentation des Reuschenberger Artilleriecorps und hoffen, das unser "Fritzchen" noch lange trägt.

Trotzdem versuchen wir immer, die Kosten für unsere Mitglieder so gering wie möglich zu halten, um auch im laufenden Jahr uns außer der Reihe zu treffen und gemeinsame Stunden zu verleben, z.B. beim ?Eierschießen? am Gründonnerstag oder zur Barbarafeier im Dezember. Außerdem versuchen wir jedes Jahr einen Ausflug zu unternehmen. Mal hier in der Gegend, mal etwas weiter weg. Und das natürlich mit unseren Frauen. Weil´s zu zweit halt immer schöner ist. Insgesamt kann man sagen, das wir sehr viel Wert auf Geselligkeit und Familienleben legen.